Neurowebdesign: Was große Marken nutzen und warum es auch für dich funktioniert

Hast du dich schon mal gefragt, warum du auf manchen Websites sofort alles findest, was du suchst, und auf anderen einfach verzweifelst? Der Schlüssel heißt: Neurowebdesign.

Wir kennen es alle: Du willst schnell wissen, was jemand anbietet oder wo du ihn erreichst. Ob das überhaupt das Richtige für dich ist. Du klickst dich durch unzählige Menüs, scrollst durch die Gegend und suchst dir die Hirnwindungen wund – nur um irgendwann entnervt aufzugeben und dein Glück bei der Konkurrenz zu suchen.

Selten liegt es daran, dass die Website „hässlich“ ist. Das Problem ist, dass sie nicht darauf abgestimmt ist, wie unser Gehirn Informationen wahrnimmt, sortiert und bewertet.

Neurowebdesign nutzt die Vorgänge in deinem Gehirn – und es funktioniert

Beim Neurowebdesign geht es genau darum: Informationen so aufzubereiten, dass Mensch sie auf eine bestimmte Weise aufnimmt und bewertet. Ist das Manipulation? Nutzersteuerung? Menschen zu etwas bringen, das sie sonst nicht tun würden?

Die ehrliche Antwort ist: Ja. Im Grunde genommen ist jede Website dazu da, Nutzer zu etwas zu bringen. Die Frage ist daher nicht, ob eine Website das macht, sondern wie gut sie es macht – und mit welcher Absicht.

Schon die Reihenfolge von Informationen lenkt unsere Aufmerksamkeit. Farben, Abstände und Schriften wecken Emotionen. Buttons sagen uns: Hier geht’s lang.

Aber: Gute Nutzerführung will niemanden überreden. Sie liefert Orientierung und hilft dabei, Entscheidungen leichter zu treffen. Und davon profitieren beide Seiten: Die Menschen, die etwas suchen, und die Unternehmen, die etwas anbieten.

Kein Luxus für die Großen, sondern Handwerk für alle

Neurowebdesign klingt im ersten Moment nach großen Konzernen mit riesigen Budgets und Marketingabteilungen. Dabei profitieren gerade kleine Unternehmen besonders davon.

Ein kleines Unternehmen kann es sich nicht leisten, unklar zu sein. Wenn Menschen nicht sofort verstehen, worum es geht, sind sie weg. Nicht aus Böswilligkeit – sondern weil unser Gehirn immer den einfachsten Weg wählt. Neurowebdesign hilft hier, schneller Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen, Kompetenz sichtbar zu machen und Orientierung zu geben, ohne aufdringlich zu sein.

Darum habe ich mich entschieden, meinen Werkzeugkoffer um Neurowebdesign zu erweitern

Mich hat schon immer interessiert, wie Menschen ticken. Wie sie wahrnehmen, wie sie sich entscheiden und warum. Ich arbeite selten mit komplizierten Kennzahlen oder messe Klickraten. Ich schaue, ob eine Website auf der menschlichen Ebene funktioniert:

Mit welchen Fragen kommen User auf die Seite? Was muss als erstes beantwortet werden? Welche weiteren Fragen ergeben sich daraus und was erwartet der User als nächstes? Und selbstverständlich auch: Was soll der User als nächstes tun?

Vieles von dem, was im Neurowebdesign eine Rolle spielt, habe ich in meiner Arbeit schon immer intuitiv umgesetzt. Die Neurowebdesign-Zertifizierung war für mich daher weniger ein Neulernen, sondern eher ein Verstehen, warum das, was ich bereits gemacht habe, funktioniert.

neurowebdesign: Daniela Tuttner ist Certified Neuro Web Expert

Neurowebdesign kommt nicht oben drauf, sondern unten drunter

Wenn du eine uralte Website hast, die überladen und unübersichtlich geworden ist – herzlichen Glückwunsch. Das ist der beste Ausgangspunkt, um sie nach Neurowebdesign-Gesichtspunkten zu überarbeiten. Beim Neurowebdesign geht es nämlich nicht um Feinjustierung, sondern um Grundlagen: Orientierung, Struktur, Verständlichkeit. Das alles gibt Sicherheit – und wenn Menschen sich sicher fühlen, machen sie den nächsten Schritt oft ganz von selbst.


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